Rührwerke

Rührwerke

Einbaurührwerke

Einbaurührwerke sind Rührwerke zum Einbau von oben auf einen entsprechend dimensionierten Rührwerksstutzen oder Rührwerksflansch. Die hier dargestellten Rührwerke werden i.d.R. zum Homogenisieren, Umwälzen und In-Schwebe-Halten eingesetzt. Rührwerke sind ein zentraler Bestandteil der Lagertechnik bei den meisten Dosieranlagen. Hier sorgen Rührwerke, in Kombination mit einer zur Zirkulation ausgeführten Rohrleitung, für Homogenität der Ausgangsstoffe und somit hohe Qualität beim Dosieren. Nachträgliche QC-Maßnahmen (Nachtönen, usw.) werden bei korrekter verfahrenstechnischer Auslegung des Lagersystems deutlich reduziert.

 

Deckelrührwerke

Deckelrührwerke werden für Hobbocks, Fässer, Metall-Container und andere Gebinde mit Deckel eingesetzt. Hierzu wird der beigestellte Deckel des Gebindes zur Aufnahme eines Rührwerkes modifiziert. Das Deckelrührwerk ist ein Aufsatzrührwerk, da es zum schnellen Wechsel konzipiert ist und einfach auf das Gebinde gesetzt und arretiert wird. Der Vorteil dieser Rührwerke besteht darin, dass direkt im Anliefergebinde gerührt werden kann. Bei Lagersystemen von Dosieranlagen kommen diese Rührwerke zum Einsatz, wenn kein Lagertank oder Lagercontainer zur Verfügung steht, in den der Fassinhalt überführt werden kann oder eine Zirkulationsleitung nicht für ausreichende Durchmischung sorgt.

IBC Rührwerke

IBC Rührwerke – auch Containerrührwerke oder Traversenrührwerke genannt – sind Rührwerke, die auf einem Träger installiert sind. Diese Rührwerke zählen zur Gruppe der Aufsatzrührwerke, da sie nur kurzzeitig auf einem Wechselgebinde installiert werden. Der Träger wird beispielsweise bei 1.000 L Plastik-IBC’s in Form einer Querauflage ausgeführt und auf dem Rührbehälter arretiert. Die meisten IBC Rührwerke werden mit einem klappbaren Rührorgan ausgeführt, da die Plastik-IBC’s nur eine sehr kleine Öffnung aufweisen.

Stativrührwerke

Stativrührwerke werden zum Aufrühren in Fässern, Metall-Containern, IBCs oder Kleingebinden eingesetzt. Hierbei bieten sich zur Aufstellung die Varianten „Frei stehend“, „Wandmontage“, „Boden/Wandmontage“ oder eine „Mobile Ausführung“ an. Mit Ausnahme der mobilen Ausführung werden alle Stative ortsfest installiert. Das Heben und Senken des Rührwerkes aus dem Gebinde erfolgt meist pneumatisch, aber auch elektrische Hubeinrichtung sind möglich. Die Rührantriebe wiederum können – wie bei allen Rührwerken – ebenfalls pneumatisch oder elektrisch ausgeführt werden.

Sonderrührwerke

Es gibt viele Anwendungsfälle, die mit einem einfachen „Standardrührwerk“ nicht abgedeckt werden können.  Hier gibt es von der Detailanpassung einzelner Basisrührwerke, über die Neukonstruktion für einen Spezialbehälter, bis hin zur vollautomatischen Prozessintegration mit automatischem Reinigungssystem, unterschiedlichste Anforderungen.

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